Donnerstag, 30. Juli 2015

12 Monate Levi

Und da ist er nun, der letzte Monatspost aus Levis erstem Lebensjahr.
Über ein Jahr bereichert unser kleiner Schatz unser Leben nun schon.
Wie immer hier ein Überblick über diesen Lebensmonat



Levi kann:


  • krabbeln (den Anstoß gab das Gras. Darauf mochte er nicht robben. Er hatte zuvor schon so manche Krabbelversuche gestartet, "krachte" aber immer schnell wieder mit dem Bauch auf den Boden. Auf Gras klappte es dann plötzlich und nach einer Weile robbte er dann fast gar nicht mehr)
  • sich eigenständig hinsetzen (so mit 11 Monaten kann man das beides ja auch mal lernen *grins*)
  • an Möbeln entlang laufen
  • Dinge wie Hocker vor sich her schieben
  • sich richtig gut, viel und lange alleine beschäftigen
  • erzählen. Und dabei macht er so unheimlich niedliche glucksende Geräusche und setzt Mimiken auf, die zeigen: Hier hat jemand etwas ganz wichtiges mitzuteilen
  • mit der Kugelbahn spielen
  • Stapelbecher ineinander stapeln
  • überall hoch klettern (Leitern von Rutschen z.B.)
  • die Treppe hoch krabbeln (in einem Tempo, da wird einem anders)
  • die Treppe wieder runter krabbeln/rutschen, aber nur, wenn er noch auf der Treppe ist. War er erst einmal oben, schnallte er es nicht, sich wieder umzudrehen (inzwischen kann er aber auch das ;) )
  • Bausteine aufeinander stapeln


Levi mag:

  • kuscheln
  • küssen
  • draußen sein
  • rutschen
  • Treppen hoch krabbeln


Levi mag nicht:

  • vorgelesen bekommen. Unser abendliches Vorlese-Ritual boykottiert er völlig. Wir haben keine Chance. Er wuselt dann immer noch im Zimmer rum und spielt, während wir Paul vorlesen
  • Abends ins Bett müssen. Sogar manchmal wenn er ziemlich müde ist, ist seine erste Amtshandlung, wieder aufzustehen und grinsend fröhliche Geräusche von sich zu geben
  • zu lange bewegungslos zu sein (Kinderwagen, Trage), er will los und die Welt entdecken


Und sonst so?


Anfang Juni sind wir umgezogen. Seitdem hat Levi sich fast um 180 Grad gewandelt. Er ist total ausgeglichen und zufrieden. Er ist den ganzen Tag mit irgendetwas beschäftigt, spielt sehr viel, auch alleine, weiß sich immer zu beschäftigen. Er klebt eigentlich gar nicht mehr an mir. Stattdessen entfernt er sich immer weiter von mir/uns, auch in unbekannten Umgebungen. Sein Forscher- und Entdecker-Drang ist voll ausgeprägt und den würde er am liebsten auch uneingeschränkt ausleben. Angst kennt er fast gar keine.
Es ist wirklich so richtig, richtig schön mit ihm derzeit. Kein Gejammer, kein Geklammer... Er lacht so viel und gibt schon viel zurück. Er liebt es, sich an uns zu kuscheln und verteilt von sich aus viele Küsse am Tag. Auch das Fremdeln hat fast ganz aufgehört. Manchmal ist er noch etwas skeptisch oder jammert kurz, weil er lieber bei mir bleiben oder wieder zu mir möchte, aber man kann ihn inzwischen unbesorgt anderen (vor allem bekannten) Menschen auf den Arm geben oder gar auch mal alleine bzw. mit Paul dort lassen. Das war vor wenigen Wochen noch so unvorstellbar, so weit weg und jetzt klappt das ganz prima.
Ganz ganz wunderbare Zeit momentan :)


Und noch ein paar Worte zum Schluss:

Als zweites Kind hat man es in einigen Dingen sicher nicht ganz so leicht, wie das erste Kind.
Es gab durchaus einige Phasen, die echt anstrengend waren, wo ich mich manchmal fragte, wie ich nur auf die Idee eines zweiten Kindes kommen konnte.
Aber noch viel mehr gab es diese vielen verzückenden Momente, in denen mein Herz hüpfte, wo ich hätte quietschen können. Insbesondere die Interaktion zwischen den Geschwistern. Das ist noch einmal ein ganz anderes, neues Gefühl, was man da erlebt, als das Gefühl der Liebe zu einem seiner Kinder. Es ist die Liebe zu dem Geschwisterdasein.
Immer wieder, wenn ich die beiden beobachte und es tolle berührende Momente gibt, dann weiß ich, es ist perfekt für die beiden. Sie haben sich und werden sich hoffentlich immer haben.
Schon jetzt spielen sie manchmal ganz toll miteinander, Paul umsorgt Levi oder ist besorgt um ihn. Nur ein Beispiel: Levi ist einmal die Treppe herunter gefallen (nichts passiert zum Glück) und seitdem erst Paul manchmal in schiere Panik, wenn er sieht, dass Levi die Treppe hinunter will. "Levi Arm" sagt er dann und protestiert manchmal ganz arg, wenn ich dies nicht tue, weil ich möchte, dass Levi das selbst tut (learning by doing - inzwischen ist Levi ziemlich sicher, was die Treppen angeht). Er hat dann richtig Angst um seinen kleinen Bruder. Manchmal tröstet er ihn, wenn er sich weh getan hat und weint. Was kann es schöneres für das Mama-Herz geben?
Ich weiß es nicht. Ich finde dies das aller-allerschönste am Mama-Sein <3


Vergleichsbilder:
(inkl. natürlich mal wieder vergessener Wochen, aber zumindest gab es "normale) Bilder aus den Wochen)

49 Wochen




50 Wochen


51 Wochen 




52 Wochen



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