Dienstag, 23. Dezember 2014

Aua...

... schreit der Bauer, die Äpfel sind zu sauer, die Birnen sind zu süß - und tschüss!
Bin ich hier ständig am "Singen".
Der werte große (schlaue) Herr hat sich da nämlich etwas ganz großartiges einfallen lassen:
Bei nahezu jeder Kleinigkeit, die ihm nicht passt, sagt oder (oft) gar ruft er "Aua!" Mit Nachdruck!
Die Nachbarn müssen denken, ich würde mein Kind tagtäglich alle paar Minuten verprügeln.
Schön - nicht!
Doch was tun? In seinem zarten Alter von knapp zwei Jahren versteht er mich leider noch nicht, wenn ich ihm versuche, zu erklären, dass er kein Aua hat und er dies nicht zu jeder Gelegenheit sagen soll.
Die Nachbarn bei einem aufklärenden Gespräch informieren würde einen vielleicht erst recht verdächtig erscheinen lassen.
Also lebe ich damit und hoffe, dass diese Phase (wie es ja im Grunde immer alles Phasen waren und sind) bald vorüber ist.
Richtig, richtig peinlich jedoch wird es, wenn man folgende Situationen durchlebt:
Man ist mit seinem Kind im C&A. Zugegeben, nicht der richtige Ort bzw. nicht die richtige "Beschäftigung" für ein Kleinkind. 
Für den Fernseher und das elektronisch betriebene Pferd hat Paul sich leider auch nicht lange interessiert. Ständig flitzte er durch die Gänge und zwei Mal musste ich ihn suchen, weil er so schnell zwischen den Klamotten verschwunden war, dass ich es überhaupt nicht mit bekommen habe, schon gar nicht, in welche Richtung er gelaufen ist (zwischendurch einer mega lieben älteren Dame begegnet, die sich aufopfernd bereit erklärte, mit Paul zum Fernseher zu gehen - einfach so. Hach, ältere Damen können so niedlich sein. Wollte Paul dann aber leider doch nicht.).
Als ich dann fertig war, erklärte ich ihm, dass wir nun los gehen, ich aber zunächst zur Kasse müsste. Ich sagte ihm, er solle mit kommen, aber er wollte natürlich wieder stiften gehen. Also nahm ich seine Hand und sagte etwas strenger, er habe mitzukommen.
In dem Moment, wo ich seine Hand nahm, die er mir natürlich entwenden wollte, wodurch, zugegeben, vielleicht ein gewisser, geringer Druck entstand, rief er laut "Aua!".
Wäre ja jetzt nicht so schlimm gewesen, wenn nicht DIREKT neben uns eine Verkäuferin gestanden und mich daraufhin BITTERBÖSE angesehen hätte.
Einmal bitte den Boden öffnen, um darin zu versinken! Danke.

(Danach gab's übrigens ein Eis für Paul - zur Entschädigung, dass die böse Mama ihn zum Shoppen mit geschleppt hat)

1 Kommentar:

  1. Oh ja, das kenne ich sehr gut. ;) -_-
    Mit Kind gehe ich von daher äusserst selten einkaufen. ;)
    Aaaaber es sind ja alles Phasen! ;) ;)
    Hab noch einen schönen Abend! :)

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