Donnerstag, 9. Oktober 2014

3 Monate Levi

Hier der neue Monats-Post über Levis Entwicklung im 3. Lebensmonat.
Pünktlich! Ich möchte, dass dies bemerkt wird *grins*
Sehr hilfreich, wenn man regelmäßig den Blogpost füllt, so muss ich nicht alles auf einmal schreiben. Hoffentlich schaffe ich es, das beizubehalten ;)



Levi kann:

  • Schnute ziehen, wenn er missgelaunt ist, kurz vorm Weinen
  • "kommunizieren" - seine niedlichen Glucks-Geräusche sind häufiger geworden und er "spricht" mit mir ;)
  • ohne viel üben in Bauchlage den Kopf oben halten. Schande über mein Haupt, ich habe ihn fast nie auf den Bauch gelegt, das fiel mir dann irgendwann auf, als er knapp 10 Wochen war und dann habe ich es doch hin und wieder mal (aber auch viel zu wenig) getan. Allerdings hat er gleich beim ersten Mal den Kopf echt erstaunlich lange oben gehalten UND sich dann auch noch kurz einen erzählt, bis das Meckern begann ;)
  • sich an meiner Kleidung festhalten
  • Den Kopf und fast schon Oberkörper im Liegen (also auf dem Rücken) hoch/vor bewegen (Ist-Up-mäßig)
  • Sich ein bisschen im Kreis drehen, wenn er auf dem Rücken liegt
  • vom Bauch auf den Rücken drehen. Erstaunlich, wo er doch so selten auf dem Bauch liegt
  • Sich aus der Rückenlage auf die Seite drehen (allerdings höchst selten. Probieren tut er es häufiger und schimpft dann wild, wenn er den Dreh nicht raus hat *grins*)
  • er hat es auch tatsächlich schon zwei Mal fast geschafft, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Das eine Mal (mit genau 11 Wochen) fehlte nur noch, den Arm dann raus zu ziehen. Beim anderen Mal (mit 12 Wochen und 5 Tagen) habe ich lediglich eine ganz kleine Stütze mit einem Finger gegeben (hätte er in der Situation vermutlich auch ohne geschafft) und dann zog er sogar den Arm raus. (Das geht mir zu schnell! Paul konnte das "erst" mit 5 Monaten...)
  • In Bauchlage die Beine anheben
  • In Rückenlage Popo und Beine hoch



Levi mag:

  • sein Mobile
  • auf der Krabbeldecke liegen und sich das Wohnzimmer anschauen
  • beim Tragen in der Trage neugierig durch die Gegend schauen, anstatt zu schlafen
  • unsere neue Trage, die Fräulein Hübsch
  • von Papa vorgesummt bekommen
  • beim Abendritual gespannt das Buch mit anschauen


Levi mag nicht:

  • Bei anderen längere Zeit auf dem Arm sein (inzwischen ist die Phase aber glücklicherweise auch wieder vorbei)
  • Sonne im Gesicht 
  • länger als "kurz" auf dem Bauch liegen

Und sonst so?

Nach seiner enormen Schreiphase erinnerte er mich die erste Zeit sehr an Paul. War öfter mal am Meckern, aber schrie eben nicht mehr. Alleine ablegen fand er nicht so toll und begann dann eben das Meckern. Allerdings änderte sich das dann auch wieder rasch und seitdem war er einfach nur noch extrem pflegeleicht. Sehr zufrieden mit sich und der Welt. Alleine liegen kein Problem für eine ganze Weile. Und er schläft und schläft und schläft... Also doch noch deutlich pflegeleichter, als Paul damals :)
Nur war er ja sehr Mama-bezogen. Mit dem Papa klappte es dann schon deutlich besser und er mochte auch bei ihm gerne auf dem Arm sein. Bei anderen aber meist nicht länger, als ca. zwei Minuten. Dann schaute er panisch, als würde er da erst merken, dass nicht ich das bin und begann zu weinen. Sobald ich ihn dann nahm, war er ruhig. 
Seit ungefähr 1,5 Wochen ist aber auch das passé und meine Mama freut sich, nun endlich ihren Enkel mal länger auf dem Arm halten zu können.
Er liebt es, zu lachen. Ich nenne ihn immer liebevoll "Grinsebacke". Hach, es ist so süß. Und er lacht nun auch gerne mit anderen, außer mir. 
Ab und zu hat er aber Probleme mit dem alleine Einschlafen. Da muss ich dann irgendwie nachhelfen. Sei es Kinderwagen fahren, tragen oder meine Hand an sein Gesicht legen, während er in der Nonomo liegt.
Abends wird er nun mit Paul ins Bett gebracht.
Ich sage euch, DAS ist für mich echt das anstrengendste am ganzen Tag. Beide Kinder fertig machen und ins Bett bringen. Danach bin ich dann immer froh, wenn sie schlafen. Aber dann vergeht die Zeit auch so enorm schnell, dass es schon bald wieder 22 Uhr ist und es für mich heißt, ins Bett zu gehen.
Da Levi ja schon lange erkannt hat, dass man abends schläft, ist das grundsätzlich kein Problem, ihn ins Bett zu bringen. Doch muss ich immer bei ihm liegen bleiben und ihm nahe sein. Das war bei Paul entspannter. Den haben wir ins Bett gebracht, vorher Ritual und sind dann gegangen und er schlief dann alleine ein (bis zu dem Tag, wo er sich auf den Bauch drehen konnte, da mussten wir dann auch dort bleiben, weil sonst Gemecker begann).
Noch mal zum Thema schlafen: Weiterer, natürlich liebevoller, Kosename ist "Penntüte". Ich bin wirklich immer wieder baff über sein Schlafverhalten. Da hat er nachts stundenlang geschlafen, ist ein bis oft max. zwei Stunden wach und fängt an, zu meckern, weil er wieder müde ist. 
Manchmal schläft er vormittags dann nochmal ganze 4-5 Stunden am Stück. Ja nee, ist klar... er hat ja auch nachts nicht 10-12 Stunden geschlafen...
Oder wenn er mal an einem Tag für seine Verhältnisse wenig schläft, dann kann es sehr gut sein, dass er schon um 17 Uhr in seinen Nachtschlaf fällt. Dann wecke ich ihn zwischen 22 und 23 Uhr, weil ich dann ins Bett gehe, dann trinkt er noch einmal und schläft dann wieder mit einer kurzen Trinkpause bis 6/7 Uhr. Wahnsinn, echt Wahnsinn!
Seit nun ungefähr vier Tagen ist er wieder deutlich quengeliger, nähebedürftiger und schreit auch mal häufiger wieder los. Wenn man jetzt an diese "Schub-Theorie" glaubt, wird das wohl der 12-Wochen-Schub sein. Und die Schreiphase war dann wohl der 5-Wochen-Schub.
Vielleicht sollte ich doch mal an diese Theorie glauben *grins*
Vielleicht aber fühlt er sich auch einfach nicht so gut. Ist nämlich etwas verschnupft seit gestern.


Vergleichsbilder:

9 Wochen alt:



10 Wochen alt:



 11 Wochen alt:













12 Wochen alt (mal wieder vergessen, explizit Fotos zu knipsen, daher für diese Woche kein Lächel-Bild):




13 Wochen alt:





1 Kommentar:

  1. Achje, ist das ein süßer Fratz! Da hüpft ja gleich das Mamaherz ;)
    Die Sache mit den Schüben sehe ich vor allem als eines: Beruhigung für die Eltern, da hat man dann nämlich einen Grund für das Meckern des Kindes. Hilft mir auch immer super :)

    Liebe Grüße!

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