Freitag, 18. April 2014

Nabelbruch die letzte

Heute kommt ein kleiner "Dokumentar"-Bericht zum Thema Nabelbruch.
Für alle, die es interessiert, und für alle ebenso Betroffenen, die über andere Verweise hier zu meinem Blog gekommen sind.

Nachdem die Nabelklemme inkl. dem Rest der Nabelschnur abfiel, sah zunächst alles relativ normal aus.
Leider kann ich dazu kein besonders tolles Bild bieten, wir haben nur ein einziges "nackig-Bild" von ihm aus der Zeit (konnte ja keiner ahnen, was da mit dem Nabel auf uns zukommen würde).
Ich habe es mal ausgeschnitten, sodass man zumindest den Nabel etwas erkennen kann.
Das war am 28. Februar 2013, da war Paul also genau 18 Tage alt:


Ich weiß nicht mehr genau, wann es los ging, aber ich denke so ca. ne Woche später wurde dr Nabel größer. Zur U3 am 21.3.2013 war er jedenfalls schon relativ groß.

Ein erstes Bild vom großen Nabel habe ich dann erstmal vom 30.03.2012:




Danach wurde er ja noch einmal etwas größer. 
Also waren wir am 24.04.2013 in der Uniklinik bei einer Kinderchirurgin. 
Diese maß einen Durchmesser von ca 2 cm der Bruchpforte (also des "Lochs" in der Bauchdecke), was sie als ziemlich groß bemerkte und in solch einem Fall würde man einen Nabelbruch auch schon im Säuglingsalter operieren.
Näheres dazu findet ihr hier im entsprechenden Post:

Puh, unser Baby mit 2-3 Monaten unter's Messer liefern? Keine schöne Vorstellung...
Am 29.04.2013 ging es dann ja zu einem etwas "alternativeren" Arzt, der den Nabel auf altertümliche Art und Weise abklebte.
Zuvor, am 26.04.2013 entstanden noch diese Bilder. Quasi der Nabel in seiner "Höchstform":



Unser Kinderarzt und die Kinderchirurgin der Uniklinik sagten uns ja zuvor deutlich ihre Meinung über das Abkleben... 
Da hielten sie nämlich nichts von. 
Eigentlich wollten wir das deshalb auch gar nicht tun. Aber nachdem meine Freundin ja von diesem Arzt berichtete, der bei Nabelbrüchen mit Laser-Akkupunktur arbeitet, dachten wir, anhören können wir uns das ja mal.
Und so landeten wir bei diesem "alternativen" Arzt und ließen es nach seiner Schilderung und Erklärung doch abkleben. Es klang nicht so, als könne das auf diese Weise irgendwie schaden und so dachten wir: Versuchen kann man es ja mal.
Genaueres über das Abkleben könnt ihr hier im entsprechenden Post lesen:
"Auf ominöse Weise drückte er dann zunächst den eigentlichen Nabel samt Innereien ins Bauchinnere, schnappte sich dann mit den Fingern die Haut links und rechts vom Nabel und zog oder besser gesagt "stülpte" sie über das Loch und klebte das dann mit drei Pflasterstreifen fest."

Der abgeklebte Nabel:


Die Klebestreifen blieben dann eine Woche so drauf und wurden dann für eine Nacht abgenommen.
Das erste Abklebe-Ergebnis nach einer Woche sah am 4.5.2013 dann so aus:


Am nächsten Tag war der Nabel dann aber doch wieder größer. 




Aber trotzdem:
Eindeutig kleiner geworden. Man sagt ja eigentlich, dass die Größe des Nabels nichts zwangsläufig etwas über den Nabelbruch aussagt, aber es ist ja schon logisch, je größer das Loch in der Bauchdecke ist, umso mehr Darmschlingen können auch hindurch und in den Nabel hinein.
Also sicherlich ist die Bruchpforte da auch schon kleiner gewesen.
Weiter ging es zum zweiten Mal abkleben. Wieder eine Woche, dann wieder eine Nacht ohne Pflaster.
Danach, also am 13.05.2013 sah es dann so aus:


Das war dann doch mal eine eindeutige, krasse Veränderung. Wow! Wir waren begeistert. Nun noch eine Woche abkleben, danach sollte es dann ja noch mal besser aussehen.
Dem war allerdings nicht so. Deshalb gibt es davon auch kein Bild.
Es sah im Grunde genauso aus wie auf dem Bild oben.
Natürlich veränderte sich das Ganze optisch noch ein wenig. Das Bild oben ist ja direkt nach dem Entfernen der Klebestreifen entstanden. Da war ja alles noch ziemlich zusammen gedrückt.
Ich habe für euch nun noch ein Bild vom 16.0.6.2013, also einen Monat später:


Ja und so in der Art ist er dann auch bis vor der OP geblieben.
Leider, und da ärgere ich mich extrem drüber, habe ich vor der OP vergessen, noch einmal ein Bild zu machen, obwohl ich mir das fest vorgenommen hatte *grrrrr*
Das einzige, was ich jetzt noch bieten kann, ist ein verschwommenes Bild vom 25.11.2013. Immerhin besser, als gar keins, es lässt zumindest vermuten, wie es seit langer Zeit dauerhaft aussah:


Und so sieht es nun, 1,5 Wochen nach der OP aus:


Diese Hautwulste da drumherum sollen sich ja nach Aussage der operierenden Ärztin mit der Zeit verwachsen. Und da sie den Nabel innen an der Muskulatur fest gemacht haben, soll er eines Tages auch innen liegen.
Wir sind da wirklich sehr gespannt. So wirklich danach aussehen tut das Ganze nun ja nicht *lach*
Aber man muss dem natürlich auch Zeit geben.
Also ich werde in ein paar Wochen berichten, ob sich etwas getan hat. Noch ist das alles ja doch eher ziemlich frisch.







Kommentare:

  1. Danke für deinen Bericht nochmal mit dem Verlauf. Wir sind auf Mittwoch gespannt :)

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  2. Ich habe selber dieses problem bei meiner tochter doch ihr bauchnabel umgfaßt das dopellte maß ich habe mir weitere meinungen eingeholt jedoch erzählen die ärzte alle das gleiche
    mal abwarten
    ich als mutter will das ganze nicht jedoch muß ich es aushalten

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