Montag, 6. Januar 2014

Pauls erster Tierparkbesuch

Hallo ihr Lieben.
Oh, wir hatten Samstag so einen wunderschönen Tag,  an dem ganz viele tolle Bilder entstanden sind. Bevor ich zu meinem Weihnachtspost komme, dürft ihr nun erst einmal an Pauls erstem Tierparkbesuch teilhaben. Achtung, riesige Bilderflut!

Samstag Vormittag, ich sitze in der Küche, schaue aus dem Fenster und sehe den wundervollen Sonnenschein. Spontan kommt mir die Idee, in den Tierpark zu fahren. Oh ja, das war eine großartige Idee!
Schnell ging ich ins Bad, wo mein Freund gerade Paul wickelte.
"Wollen wir in den Tierpark?"
"Ja, in welchen denn?"
"Gettorf."
Mein Herz schlägt für diesen Tierpark. Was daran liegt, dass wir 1998 dort beim Ponygestüt geritten sind und meine Eltern uns im Oktober unser wunderbares Pony Melissa kauften.

Eigentlich war es ja schon viel zu spät... Nach 10 Uhr. Bis man da ist... Paul musste noch essen...
Ach, egal, dachte ich mir, das wuppen wir alles schon irgendwie. Das Wetter muss ausgenutzt werden und nach seinem Mittagsschlaf dahin zu fahren, lohnt aufgrund früher Dunkelheit im Winter ja kaum.
Gegen 11.30 waren wir dann da. Paul futterte zuvor auf dem Weg zum Auto dann eine Laugenstange, die bei Ankunft im Tierpark weiter beknabbert wurde. "Erster" Vormittagshunger also bekämpft.

Zunächst ging es ins Affenhaus. Gleich hinter der ersten Glasscheibe lebten ganz witzige, niedliche schwarze Affen, die immer oben ans Gitter flitzten, um dann die Hände rauszustrecken und von außen gegen die Glasscheibe zu klopfen.
Natürlich hatten wir genug Proviant mit, sehr viele Erdnüsse, zwei Bananen und Zwieback. Diese Affen bekamen, man durfte sie füttern, einige Erdnüsse.
Als Paul diese Attraktion sah, lachte er.

Weiter ging es zu den Lamas.


Diese bekamen ein paar Stücke Zwieback. Bis es dazu kam, dass das eine Lama das andere anspuckte und ich dabei getroffen wurde. Igitt. Pech für die Lamas, mein Interesse, sie zu füttern, war erloschen.
Dieses Exemplar auf den Fotos fand ich wirklich hübsch und niedlich. Es sieht aus, als hätte es eine richtige Frisur. Ansonsten musste ich feststellen: So wirklich hübsch sind Lamas ja eigentlich nicht.
Besonders lustig sehen sie aus, wenn sie auf einen zukommen *hihi*


Weiter ging es zu den Ziegen. Nach einem ersten Check von mir, ob diese uns wohl gesonnen sind, nicht beißen oder mit den Hörnen schlagen, bekam Paul das OK, eine Ziege zu füttern und zu streicheln. Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Paul, mit zweitem Namen "coole Socke" hielt wie selbstverständlich der Ziege ein Stück Zwieback hin und ließ auch brav los, nachdem diese es sich mit den Zähnen geschnappt hatte.


Das gefiel ihm. Bei meinen Eltern füttert er ja auch häufig den Hund vom Hochstuhl aus. Er teilt eben gerne und ist sehr fürsorglich (zumindest, wenn es um Tiere geht. Erwischt Mama ihn mit einer Süßigkeit in der Hand, wird diese natürlich nicht abgegeben)
Ein anderer Kollege wurde dann gestreichelt.


Weiter ging es vorbei an anderen Affengehegen. Wieder sehr witzige Zeitgenossen. Der eine nahm eine Nuss nach der anderen in die Hand, bis er keine mehr halten konnte, der andere bunkerte die anscheinend alle im Mund wie ein Hamster. 


Die nächsten Affen waren dann der Hit! Kaum zu fotografieren, da die irgendwie ständig in Bewegung waren. Während mein Freund und Paul noch die Schimpansen durch die Glasscheibe betrachteten (da muss wohl mal was passiert sein. Jahrelang, bis letztes Jahr noch, war da keine Glasscheibe vor dem Gehege), schaute ich zu, wie eine Familie die anderen Affen fütterte. Als plötzlich der eine Affe dem Jungen (irgendwas zwischen 3 und 5 Jahre alt) die Mütze vom Kopf reißen wollte. Der Junge weinte kurz auf, wurde dann aber schnell von seinen Eltern der Lustigkeit dieses Momentes überzeugt und lachte dann auch. Ich auch.
Am Käfig steht auch "Achtung Brillenträger..." Die sollten vielleicht die Mützen noch ergänzen.
Als Paul und mein Freund dann dazu kamen, wollte ich den Affen ein paar Erdnüsse geben.
Erdnüsse? Langweilig... Ich zückte die Geheimwaffe Banane und hatte sofort neue Freunde gewonnen. Danach wurden dann auch die Erdnüsse genommen. Da diese Affen relativ harmlos die Erdnüsse aus meinen Händen nahmen, durfte Paul auch.


Ich finde ihn großartig. So mutig, so unerschrocken, so groß schon. Schaut mal sein Gesicht, hoch konzentriert... Ich bin einfach nur wahnsinnig stolz auf meinen Sohn!
Schaut mal wie süß, das nächste Bild *hach* Ist er nicht Zucker? :)


So und was nun passierte... naaa, könnt ihr es euch denken? *lach*


Ich hätte die Mützen-Story des anderen Jungen sonst wohl kaum erwähnt *lach*
Auch Paul sollte seiner Mütze beraubt werden. Aber natürlich lieferte er sich einen harten Kampf, so schnell gibt ein Paul seine Mütze nicht her - aus Prinzip, versteht sich, gegen den Verlust der lästigen Mütze ansich hätte er natürlich generell nichts einzuwenden - es wurde gekämpft und gewonnen *grins*
Und soll ich euch etwas sagen? Es ließ ihn kalt. Kein Schreck, kein Aufweinen... nein, er grinste sogar, nachdem mein Freund und ich lauthals darüber lachten.
Coole Socke, ich sag's ja!

In den Streichelzoo machten wir natürlich auch einen Abstecher.
Dort wurde die eine Ziege nach Belieben betatscht, umarmt und am Fell gerissen. Brave Ziege, dass du das so lieb hast über dich ergehen lassen.



Das Tierprogramm wurde nun durch eine kleine Fruchtgläschen-Pause und dann einen Spielplatzbesuch unterbrochen.
Ebenfalls Pauls erstes Mal.
Das volle Programm bitte, einmal alles ausprobieren:

Gemeinsam schaukeln mit Mama:



Karussell fahren



In der Nestschaukel chillen


Hoch hinaus - da wurde dann herzhaft gelacht! Das kitzelte wohl im Bauch ;)


Mit Mama wippen


Und rutschen. Sein neues Hobby. Unten angekommen (also als er alleine auf dem Rücken rutschte) lachte er jedes Mal so herzhaft los und strahlte mich an, als ich (oder mein Freund) ihn hoch nahm. Herzmomente pur <3




Dann wurde die Tierrunde fortgesetzt. Wir schauten uns Vögel an, begingen eine große Voliere, wo man Wellensittiche füttern konnte. Zig Kinder vor uns und alle warteten darauf, dass ein Wellensittich sich auf ihre mit Körnern gefüllte Handfläche setzte.
Leider waren die Vögel durch irgendwas aufgeschreckt worden, weshalb erst einmal Unruhe herrschte. Ich zog mir auch ein paar Körner für 20 Cent und reihte mich zu den Wartenden ein.
Irgendwann kam tatsächlich endlich so ein Sittich auf meine Hand. Vorsichtig hob ich sie hoch und zeigte Paul den Vogel. Ganz begeistert war er von diesem kleinen grünen gefiederten Wesen.
Wir sahen noch ein paar weitere Tiere wie Esel, Emus, Tapire und Kamele. Diese waren Paul aufgrund ihrer Größe dann, glaube ich, doch etwas unheimlich. Er ließ sich kein Lächeln entlocken.


Spät war es geworden, schon nach halb zwei. Also kehrten wir in das Restaurant ein und  aßen Mittag. Currywurst-Pommes für uns und für Paul gab es zwei Reibekuchen mit Apfelmus von der Kinderkarte. Das schmeckte ihm und er hatte auch sichtlich Spaß dort am Tisch. Kasperte viel rum und erfreute sich seines Lebens.
Danach wurde er gewickelt und es ging noch einmal kurz zum Spielbereich. Jetzt waren wir mit 50-Cent Stücken ausgestattet und Paul durfte erst mit Papa Auto/Moped/Quad (was auch immer es war) in einem kleinen Viereck fahren und danach auf einem Pferdchen reiten (viel mehr interessierte ihn jedoch die Musik, die aus dem Münzkasten ertönte *grins*)


Dann ging es zum Auto. Auf dem Weg dorthin schlief Paul schon im Wagen ein.
Schnell den Schneeanzug (der ist übrigens von Minymo und ich bin SCHWER begeistert, das Rodeln kann kommen!) ausgezogen, in seinen neuen Reboarder gesetzt, angeschnallt, zugedeckt und los. Er meckerte nur kurz und schlief dann weiter.
Ich bin dann im Schneckentempo nach Hause gefahren, wir sind noch einen Umweg zu "unserer" Baustelle (sind seit Ende November stolze zukünftige Besitzer eines Reihenendhauses) gefahren, haben uns noch ein anderes (fertiges) Baugebiet angeschaut (mal so aus Interesse und zum Vergleich), damit wir bloß lange mit dem Auto unterwegs sind und Paul seinen (Nach)Mittagsschlaf halten kann ;) Ca eine Stunde schlief er auch, das reicht ihm auch oft (kleine Anmerkung: Die normale Fahrtzeit Tierpark-nach Hause hätte ca 20 Minuten betragen *grins*).
Es war ein wundervoller Tag, ich habe es genossen, meinem Sohn die Welt zu zeigen und zu sehen, wie sehr er einfach schon am Leben teilnimmt. Sein Interesse an Tieren ist groß und ich hoffe, er wird mal genauso tierlieb, wie ich.
Im Sommer werden wir wieder dorthin fahren, da wird Paul das noch mal ne ganze Ecke mehr mit bekommen und ich freue mich wahnsinnig darauf!






1 Kommentar:

  1. *hihi* Das kenn ich, ich hab als Kind auch am liebsten im Auto geschlafen. Wir fahren zur Zeit auch viel durch die Gegend, ich befürchte also, das Mini wird sich da auch schon dran gewöhnt haben xD

    Bei uns soll es am 08.07. so weit sein.

    LG

    Nadja

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