Donnerstag, 7. Februar 2013

28. Februar 2013

Man könnte meinen, ich übe einen Vollzeitjob inkl. vieler Überstunden aus... oder warum habe ich hier eine Woche geschlafen? Dabei gibt es so viel zu berichten...

So manch einer denkt es sich vielleicht schon, seit er den Titel gelesen hat :)
Ja, richtig: Der Termin steht! Unser Baby wird am 28. Februar 2013 per Kaiserschnitt zur Welt geholt.
Am Montag (ja ja, ich weiß, lange her ^^) hatten wir den Termin bei dem Belegarzt des Krankenhauses.
Dieser war nett aber bestimmt. Er wusste ganz genau, was er will - und was nicht.
Auf Wehen warten wird leider nichts, dies ist ihm - gerade im Hinblick auf meine vermutliche Gebärmutterfehlbildung - zu riskant. Er findet, hier sollte kein Risiko für das Baby eingegangen werden und dementsprechend kommt nur ein fester Termin in Frage.
Immerhin nannte er sogleich den 28.2. und nicht möglicherweise schon den 21.2.
Dort im Krankenhaus ist immer Donnerstag OP-Termin und da ich ja nun inzwischen schon herausgefunden hatte, dass die meisten Krankenhäuser einen geplanten Kaiserschnitt 10-14 Tage vor VET legen, hatte ich da echt ein bisschen Bammel und war umso erleichterter, dass der 28.2. genannt wurde.
Ja, nun ist es fest - spätestens an diesem Tag werde ich Mutter sein. Ist das nicht komisch, das so genau zu wissen?
Noch bin ich relativ entspannt, es sind noch genau drei Wochen und das fühlt sich noch ewig weit weg an. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Tag davor, wenn mir so richtig bewusst wird: Jetzt ist es so weit! Wie wird es mir dann gehen? Mit Sicherheit werde ich die Aufregung in Person sein, weshalb ich auch versuchen werde, den Tag davor möglichst voll zu gestalten - viel Ablenkung und Action um dann abends auch hoffentlich schlafen zu können.
Der Arzt errechnete ein ungefähres Gewicht von 2950 Gramm, wozu er meinte, das dies schon mehr sei, als es meiner Woche entspricht und es daher durchaus möglich sei, dass der Kleine sich auch schon eher auf den Weg machen möchte. Übrigens darf ich in dem Fall auch dort ins Krankenhaus.
Nun hatte ich gestern wieder Termin bei meiner Frauenärztin, diese bestätigte das nicht ganz. Ihrer Messung nach hat der Kleine ca. 2800 Gramm, was völlig zeitgerecht ist und sie sehe das nicht so, dass es gut möglich sei, dass er eher kommt.
Übrigens schätzt sie, dass er ein Geburtsgewicht von 3100-3200 Gramm auf die Waage bringen wird. Na, da bin ich ja mal gespannt, ob sie damit Recht behalten wird :)
Kopf bis Fuß waren ca. 49 cm, sie geht auch davon aus, dass sich da nicht mehr viel tut und er so um die 49-50 cm lang sein wird bei der Geburt.
Oh man, das ist alles so spannend und dennoch so unwirklich... kann das denn sein - bald bin ich Mama, unglaublich! Wie sich das anfühlen wird, wenn mir das erstmal so richtig bewusst wird... wenn ich mein Kind im Arm halte und mir sage: Das ist nicht irgendein süßes Baby, das ist DEINS. Das hast du mit deinem Schatz erschaffen...
Wie er wohl riechen mag, wie sich seine Haut anfühlt? Ob er Haare auf dem Kopf hat (oh, bitte lass ihn Haare haben *g*) und welche Farbe sie wohl haben mögen?
Bald werde ich es wissen. Und obwohl mir 3 Wochen noch so lang vorkommen, weiß ich doch, dass es eigentlich schon fast morgen ist.

Am 25.2. muss ich dann schon einmal ins Krankenhaus, dort lerne ich dann die Hebamme kennen, die an dem Tag Dienst hat (die ich übrigens via Telefon schon sehr nett und engagiert fand), mir wird Blut abgenommen (wofür eigentlich?) und ich spreche mit dem Anästhesisten.

Einerseits ist es natürlich schon ganz cool, ein festes Datum zu haben, zu wissen, wann es soweit sein wird. Aber nach wie vor macht es mich noch immer traurig... die Vorstellung vom Kaiserschnitt, wie wir da hinter diesem Vorhang warten und unser armes Baby da einfach so raus gerissen wird, gar nicht weiß, wie ihm geschieht... ach, wie schön wäre eine natürliche Geburt *schnief*
Aber gut, ich kann es nicht ändern, ich versuche es so gut wie nur möglich zu akzeptieren und verdränge jegliche doofen Gedanken daran gekonnt.
Heute war ich beim dritten Gespräch mit der Ärztin ("Therapeutin") und sie findet, dass ich das alles sehr gut und richtig mache. Hihi, sie meinte, das ist doch gut, dass ich es so verdränge, was würde es mir denn nützen, wenn ich mich jetzt 3 Wochen lang verrückt machen würde. Reicht doch, wenn ich es einen Tag vorher tue. Naja und allgemein war sie zufrieden mit mir und fand, dass ich das ganz gut hin bekomme, mit der Situation umzugehen, besser, als ich es wahrscheinlich selbst wahrnehme.

So, jetzt husche ich mal ins Bett.
Die Tage werde ich dann über die schönste Trage der Welt sowie Anschaffungs-Gedöns und wichtige Vorbereitungen berichten.


1 Kommentar:

  1. Ich wünsche dir alles Gute! Am 28.2. bist du dann von einer Minute auf die andere die Mutter von ... bei mir ein bewegendes Gefühl

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